Rollerblade - Tipps & Tricks für die Kids

Alles, was Du über Inlineskaten mit Kindern wissen musst

Rollerblade - Tipps & Tricks für die Kids

Foto: Rollerblade

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wollen Kids die freie Zeit natürlich am liebsten draußen verbringen. Warum also nicht auf acht Rollen steigen und mit viel Spaß durch die Nachbarschaft düsen? Familienausflüge werden mit Inlineskates noch einmal rasanter und lustiger! Eltern können beim leichtem Dahingleiten vom stressigen Alltag abschalten und gleichzeitig Sport treiben. Kinder lernen auf Inlineskates spielerisch das Fahren und hängen Ihre Eltern bald gekonnt ab. Wir beantworten im folgenden die wichtigsten Fragen von Eltern, geben Tipps zur Ausrüstung und erklären die verschiedenen Vorteile von Inlineskaten für Kinder.

Die 5 häufigsten Fragen von Eltern:

1. Ab welchem Alter kann ich meinem Kind das Inlineskaten beibringen?
Das Einstiegsalter beim Inlineskaten variiert. Abhängig von der persönlichen Entwicklung können die Kinder ab dem 5. Lebensjahr mit dem Skaten beginnen. Nach der StVO dürfen sie im Alter von 12 Jahren alleine die Wege unsicher machen.

2. Wie sieht das optimale Gelände zum Inlineskaten aus?
Zum Inlineskaten eignen sich am besten ruhigere und unbefahrene Straßen oder Parkpätze. Spielstraßen sind für die ersten Schritte besonders zu empfehlen. Am meisten Spaß macht das Inlineskaten auf flachen, trockenen und gut asphaltierten Straßen. Dabei ist jedoch stets zu beachten, dass für Inlineskater die gleichen Regeln wie für Fußgänger gelten.

3. Wie kann ich Hilfestellung bei den ersten Schritten geben?
Bis die Kinder selbst ihr Gleichgewicht auf den Skates gefunden haben, können Eltern sie mit ein paar Tricks unterstützen. Lisa Kirchner von der Organisation CITY SKATE erklärt: „Am besten stellt man sich seitlich neben das Kind und reicht eine Hand zur Sicherung. Hier ist weniger auf jeden Fall mehr! Umso weniger Stützhilfe die Kinder bekommen, desto schneller lernen sie, allein zu fahren. Ein häufiger Fehler ist dabei das Greifen unter die Arme von hinten. Dabei verliert das Kind sein Gleichgewicht und lernt nicht, sich nach vorn zu beugen’, was aber ganz wichtig beim Skaten ist.“

4. Was ist bei der Technik zu beachten?
Am besten ermittelt man zuallererst das Spielbein und Standbein. Auf dem Standbein, dem stärkeren Bein, lastet der Körperschwerpunkt, wohingegen das Spielbein beim Skaten, Fahren und Bremsen mitwirkt. Kinder sollten grundsätzlich die ganze Zeit in einer nach vorne gebeugten Position mit angewinkelten Knien skaten, um ein besseres Gleichgewicht zu haben. Als kleine Hilfe nützt es, die Hände auf die Knieschoner zu nehmen. Lisa Kirchner führt aus: „Die ersten Schritte skaten Kinder am besten im ‚Pinguin-Stil’. Das heißt, die Füße stehen im V und man hebt die Skates vom Boden ab und macht ganz kleine Schritte in Fahrtrichtung. Diese Pinguin-Schritte können dann nach und nach größer und somit gleitender werde, so kommen die Kinder sicher in die Skate-Bewegung.“ Wenn die ersten Übungen sitzen, startet man beim aus der T-Position. Das Standbein ist vorgeschoben, während das Spielbein quer dahinter – bereit für den Abstoß steht. Das Gleiten auf den Skates erfolgt mit abwechselden Stoßbewegungen durch beide Skates. Die nötige Stabilisation leisten beide Arme, die bei jeder Gleitbewegung dynamisch arbeiten.

5. Wie bremse und falle ich richtig?
Wichtig ist, gleich zu Beginn auch das Bremsen zu üben, um das Verletzungsrisiko zu minimieren. Der Heel-Stop ist die einfachste Bremstechnik. Dabei geht das Kind ganz tief und lehnt sich nach vorn. Es folgt ein Ausfallschritt mit dem rechten Bein, bei dem man gleichzeitig das linke, hintere Bein richtig beugt. Die Spitze des vorderen Skates hebt es an, bis der Bremsblock den Boden berührt. Je höher das Kind diesen anhebt, umso stärker bremst es. Diese Technik eignet sich besonders für den Einstieg und fördert ein kontrolliertes Abbremsen.Ebenso einfach ist das Bremsen „On the Green“, dabei macht das Kind einen Schritt auf den Rasen und kommt dort zum Stehen. Zu beachten: Die Geschwindigkeit wird hier abrupt abgebremst und erfordert eine stabile Körperhaltung. Fortgeschrittene Kids können sich am T-Stopp üben: Das Kind geht wieder in den Ausfallschritt und verlagert sein Gewicht auf das gebeugte, vordere Bein. Das hintere Bein wird gestreckt und gedreht. Gebremst wird mit den Rollen des quer gestellten hinteren Skates. Der Vorteil beim T-Stopp ist die Flexibilität beim Abbremsen. Je nach Tempo und Entfernung können die Kinder dadurch die Geschwindigkeit gut regulieren. Sollte es doch einmal zu einem kleinen Sturz kommen, ist es beim Fallen für die Kids wieder wichtig, tief in den Knien zu sein. Dadurch landen sie auf der Schutzausrüstung. Also immer schön nach vorn lehnen und auch nach vorn fallen.

3 Punkte, die bei der Ausrüstung zu beachten sind:

Helm:
Um schwere und unnötige Kopfverletzungen zu vermeiden, ist ein Helm bei Kindern Pflicht. Beim Kauf sollten die Eltern auf die Passform achten. Er muss gut sitzen und darf nicht verrutschen, um beim Sturz optimal zu schützen. Nach einem Sturz sollte man den Helm auswechseln, da das schützende Styropor im Inneren des Helms beschädigt sein könnte. Als Vorbilder sollten auch die Eltern nicht auf einen Helm verzichten.

Schoner:
Knie-, Ellbogen-, und Handgelenkschoner schützen vor Schürfwunden und verstauchten Knochen. Sie sollten möglichst eng sitzen, damit sie beim Sturz nicht verrutschen. Vor allem die Handgelenkschützer wichtig, da Kinder einen Sturz meistens mit den Händen abfangen.

Skates:
Beim Kauf von Inlineskates achten Eltern am besten auch schon für die Kleinen auf Qualität. Die Skates sollten haltbar, stabil sein und gut passen. Außerdem sollten sie Bremsblöcke haben. Da Kinderfüße schnell wachsen und man nicht jedes Jahr neue kaufen möchte, bietet Rollerblade die Expandable Shell: Die größenverstellbare Schale des Vorderschuhs lässt sich mittel Knopfdruck an die Größe anpassen.

Fünf Vorteile von Inlineskaten:

1. Verbessern der motorischen und koordinativen Fähigkeiten:
Inlineskaten unterstützt bei Kindern schon früh die Entwicklung ihrer motorischen und koordinativen Fähigkeiten. Das Zusammenspiel zwischen Armen und Beinen spielt dabei eine große Rolle und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Durch Übungen zur Schulung der Reaktionsfähigkeit trainieren die Kinder das Umschalten auf verschiedene Untergrundverhältnisse oder Situationen. Dadurch minimiert sich das Sturzrisiko, für ein sicheres Fahren.

2. Schulen des Gleichgewichtssinns:
Eine Voraussetzung für das Inlineskaten ist ein gutes Körpergefühl und der damit verbundene Gleichgewichtssinn. Eine Übung für sicheres Skaten und besseren Halt auf den Inlineskates ist das Fahren auf einem Bein.

3. Stärken der Muskulatur:
Beim Inlineskaten wird vor allem die Beinmuskulatur trainiert. Arm- und Rumpfmuskulatur leisten Stütz- und Haltearbeit. Dadurch entwickelt sich die Muskulatur gleichmäßig im Gegensatz zum Wandern oder Radfahren. Das beugt vor allem bei Kindern in der Wachstumsphase Haltungsschwächen vor.

4. Hoher Spaßfaktor:
Inlineskaten macht Spaß! Ob bei schnellen Sprints, ausgedehnten Familienausflügen oder bei kleinen Sprungübungen. Gemeinsam mit anderen Kindern durch die Gegend düsen oder sogar ein kleines Hockeyspiel – kleine Wettkämpfe fördern darüber hinaus den gesunden Ehrgeiz und verbessern die Teamfähigkeit.

5. Inlineskaten als Naturerlebnis:
Die Bewegung an der frischen Luft ist der optimale Ausgleich vom vielen Sitzen im Kindergarten oder in der Schule. Zusätzlich wird das eigene Körpergefühl verbessert und weiterentwickelt.

Um schon früh Kindern spielerisch das Inlineskaten näher zu bringen, unterstützt Rollerblade das Projekt RollerKIDS.
RollerKIDS ist ein bundesweites Bewegungs- und Förderprojekt rund um moderne Bewegungsformen an Schulen. Bei den sogenannten Funwheels handelt es sich um Scooter/ Roller, Inlineskates und Waveboard. Diese koordinativ anspruchsvollen Funsportarten machen viel Spaß und lassen großen Spielraum für Tricks und Entwicklung. Je nach Alter der Schüler stehen Spaß an Bewegung und/oder das Verbessern der Bewegungs- und Verkehrssicherheit im Fokus. Schulen können sich für das Programm bewerben. Für Lehrkräfte gibt es die Möglichkeit, das Projekt selbstständig mit eigenem Material zu leiten und/oder mit Hilfe des RollerKIDS Mobils. Außerdem bekommen die Schulen umfassende Unterrichtsmaterialien, Fortbildungen und das nötige Equipment. RollerKIDS macht Freunde – das beweisen 80.000 begeisterte Schüler, die 2016 an dem Projekt teilgenommen haben.
Mehr Informationen zum Projekt findet Ihr unter www.roller-kids.de.

Viele weitere Informationen, warum Inlineskaten die perfekte Aktivität für die ganze Familie ist, findet Ihr unter: www.rollerblade.com

Mehr Artikel auf ALSTERKIND.com:

Hotel Wunderbar

Hotel Wunderbar

Mika möchte, dass Weihnachten wieder so wird wie früher, als seine Mama noch da und das Hotel der Familie voller Gäste war.


WEITERLESEN
Wendy - der Film

Wendy - der Film

Die 12-jährige Wendy (Jule Hermann) kann sich sicher Besseres vorstellen, als mit ihren Eltern Gunnar (Benjamin Sadler) und Heike (Jasmin...
WEITERLESEN