altonale kurz & schmerzlos – das Programm

10. bis 13. September 2020 rund um den Platz der Republik

altonale kurz & schmerzlos – das Programm

Das Wichtigste gleich vorab: Unter folgendem Link für alle Veranstaltungen Plätze reservieren:
https://www.altonale.de/altonale/kalender/

Für alle Veranstaltungen ist in diesem Jahr eine vorherige, kostenpflichtige Anmeldung bzw. Platzreservierung erforderlich! Erwachsene zahlen 5 €, Kinder zwischen 3 und 14 Jahren 2,50 €. Für alle altonale Veranstaltungen gilt auch in diesem Jahr: Sie kosten keinen Eintritt - "Zahle so viel Du willst und 'mach es möglich!'

Besondere Zeiten verlangen nach besonderen Formen der Kommunikation. Daher haben wir in diesem Jahr darauf verzichtet, Sie zu einem Pressegespräch einzuladen. Stattdessen stehen Ihnen Heike Gronholz, Geschäftsführerin der altonale GmbH, und Gerhard Fiedler, Künstlerischer Leiter, in einem Video Rede und Antwort zur Intention der altonale kurz&schmerzlos, zum Hygienekonzept und vor allem zum Programm, das die Besucher ab dem 10. September erwartet. Das Video finden Sie hier:
VIDEOLINK

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur diesjährigen altonale kurz&schmerzlos! Themen: Wie muss man sich die altonale vorstellen? Wie lautet das Motto? Worauf muss man achten? Wird Eintritt erhoben? Der altonale Eröffnungsabend & Highlights, der altonale SALON, vvisonAIR (altonale Nachhaltigkeit), Kinderprogramm und das Festivalzentrum.

Natürlich stehen wir darüber hinaus auch für persönliche Gespräche und Detailfragen zur Verfügung.

Bitte beachten Sie: Akkreditierenden müssen vorab und namentlich erfolgen! Schreiben Sie uns dazu bitte eine kurze Mail!

Der zentrale Spielort ist der Platz der Republik vor dem Altonaer Museum, allerdings diesmal nicht mit dem großen Festivalzentrum, sondern mit "Johnny's Corner", einer mindestens ebenso liebevoll gestalteten kleinen "Bude". Alle Veranstaltungen und Angebote bewegen sich um diesen Platz: Im Altonaer Museum, in der Christianskirche, in der Alfred-Schnittke-Akademie, im Bunker an der Behringstraße, im Mercado und natürlich im Park selbst.

Das komplette Programm finden Sie auf der Website der altonale. Dort ist auch ein ausführliches Hygienekonzept hinterlegt. Außerdem liegt der Programm-Flyer ab dem 4. September z.B. an "Johnny’s Corner" sowie ab dem 10. September an den altonale Info-Points im Park am Platz der Republik aus.

Hier eine Highlights aus dem Programm der altonale kurz&schmerzlos:

literatur altonale:
Olivia Wenzel liest aus "1000 Serpentinen Angst"
Samstag, 12. September, 19.30 Uhr, Altonaer Museum

Eine junge Frau besucht ein Theaterstück über die Wende und ist die einzige schwarze Zuschauerin im Publikum. Mit ihrem Freund sitzt sie an einem Badesee in Brandenburg und sieht vier Neonazis kommen. In New York erlebt sie zum ersten Mal, dass sie eine unter vielen ist und fragt sich: "Habe ich mit den Menschen in New York mehr gemeinsam als mit denen im Thüringer Wald?"

Die Berliner Autorin Olivia Wenzel erzählt die Geschichte einer jungen schwarzen Frau, die in Ostdeutschland aufwächst und täglich Rassismus ausgesetzt ist. Die Geschichte ist eine sehr persönliche, es gibt viele Parallelen zu ihrem eigenen Leben. Mit Humor und einer bestechenden Beobachtungsgabe schreibt Olivia Wenzel über Herkunft und Verlust, über Lebensfreude und Einsamkeit und über die Rollen, die einem von der Gesellschaft zugewiesen werden.

In Kooperation mit der Buchhandlung Christiansen und der Christianskirche.

film altonale:
Black Deutschland
Donnerstag, 10. September, 20 Uhr, Veranstaltungsfläche im Park
D 2006/2020 / 55 Min. / Oliver Hardt / mit Tyron Ricketts, Noah Sow, Darius James, Sam Meffire, Vincent Mewanu

Ein Dokumentarfilm über das Denken und Fühlen einer gar nicht so kleinen Minderheit, über Schwarze Deutsche und Schwarze in Deutschland. Oliver Hardt porträtiert Kulturschaffende, die dem Zuschauer auf emotionale, gleichwohl reflektierte und humorvolle Weise eine Idee davon vermitteln, was es bedeutet, als Nicht-Weisser in einer Gesellschaft zu leben, die sich als „weiss“ definiert.

Oliver Hardt über seinen Film: "Mich hat interessiert, wie Bilder und Gegenbilder, Lebensentwürfe und ihre medialen Spiegelungen sich gegenseitig bedingen und beeinflussen. Und wie sich daraus eine gesellschaftliche Realität formt, in der uralte Klischees und Zuschreibungen fortbestehen, und zwar ganz unabhängig von guten oder bösen Absichten."

kunst altonale:
LIEBLINGSMENSCH - ein partizipatorisches Fotoprojekt
Schon ab Montag - 07. September bis 13. Oktober

Schon seit dem 7. September hängt die Ausstellung "Lieblingsmensch" im Luftraum des Mercado. In Zeiten von Corona, geprägt von Vereinsamung und Rückzug aber auch zunehmender Selbstbespiegelung (Selfies), haben wir die Bewohner*innen von Altona aufgefordert, ihre Lieblingsmenschen zu fotografieren. Wer lebt und arbeitet in Altona? Und warum sind das Lieblingsmenschen? Die eingereichten Portraits wurden zunächst als digitales Projekt in unsere Online-Galerie gestellt. Nun sind die Lieblingsmenschen auf Fahnenstoff gedruckt und werden in einer raumgreifenden Ausstellungsinstallation im XXL-Format im Mercado präsentiert.

Kinderaktionen bei der altonale:
LITERATUR:
Ayşe Bosse liest aus ihrem Kinderbuch "Pembo – Halb und halb macht doppelt glücklich"
Sonntag, 13. September, 11 Uhr, Altonaer Museum

Pembo ist stinkwütend. Sie soll ihr geliebtes türkisches Heimatdorf am Meer verlassen, um ins graue Deutschland, "ins schrecklichste Land der Welt" zu ziehen. Sie soll ihre allerbeste Freundin, ihre große Familie und all die schönen Dinge verlassen, nur weil ihr Vater dort einen Friseursalon geerbt hat? Doch dann entdeckt Pembo, wie schön es sein kann, auf neue Abenteuer und neue Freunde zuzugehen – und Halb (hier) und Halb (dort) zu einem glücklichen Ganzen zu machen. Ayşe Bosse, die wie Pembo in einer türkisch-deutschen Familie aufwuchs und heute in Hamburg lebt, liest aus ihrem im Frühjahr erschienenen, bewegenden und humorvollen Kinderbuch.

In Kooperation mit dem Kinderbuchhaus und mit freundlicher Unterstützung des Carlsen Verlags.

musik altonale:
Mehr Meer – oder Undine geht
Samstag, 12. September, Alfred-Schnittke-Akademie, Max-Brauer-Allee 24

Wasserfrauen treten in Form von Sirenen, Nixen, Nymphen, Melusinen, der Loreley, auch der Schaumgeborenen Venus und als Undinen auf. Man sagt, diese Frauen erhalten nur eine Seele durch die bedingungslose Liebe eines Mannes. Einem untreuen Geliebten bringen sie den Tod! Und nun trifft so eine Frau aus dem Meer, eine Undine auf einen Seemann... Ein Liederabend mit Texten aus „Undine geht“ von Ingeborg Bachmann und Liedern von Rammstein über Freddy Quinn zu France Gall mit Johannes Winde als musizierender Seemann und Agnes Mann als singende, sprechende Undine.

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