Der Gewinner des altonale Kunstpreises ist gefunden!

Der Gewinner des altonale Kunstpreises ist gefunden!

Foto: (v.l.n.r.) Bernhard Schwank (3. Preis), Jasmin Hantl (2. Preis), Ralf Greulich (Preisträger des altonale Kunstpreises)

Während der diesjährigen altonale haben über 50 KünstlerInnen in den anliegenden Schaufenstern von Ottensen und Altona-Altstadt aktuelle Arbeiten zum Thema REICHTUM realisiert und sich damit um den altonale Kunstpreis 2019 beworben.

Dieser wird jährlich im Rahmen der kunst altonale ausgeschrieben und von der Kulturbehörde gestiftet. Er ist dieses Jahr mit 2.500 € dotiert. Die öffentliche Verleihung des altonale Kunstpreises fand am 7. Juni im Altonaer Museum statt.

Von den über 50 KünstlerInnen wurden insgesamt 8 für den altonale KUNSTPREIS nominiert, außerdem gab es zwei Nachnominierungen:

1. Martha Armijos-Koopmann, EPA European Playwork Association / Europa Jugend Büro, Erzbergerstraße 3
2. Baldur Burwitz, IKEA, Große Bergstraße 164
3. Ralf Greulich, Autohaus Schäfer, Arnoldstraße 1 4. Jasmin Hantl, Goldene Zeiten, Eulenstraße 77
5. Yukari Kosakai, Kevin Murphy, Ottenser Hauptstraße 59
6. Elke Leuschner, Marktschänke, Bahrenfelder Straße 77 (am Spritzenplatz)
7. Simone Ohliger, Buchhandlung Zweieinsdrei, Große Bergstraße 213
8. Bernhard Schwank, Victoria Apotheke, Bahrenfelder Straße 69

Nachnominierungen
9. Claudia Urlaß, Klavier Rüther, Große Rainstraße 9
10 Klaus Pinter, Salon Jule Stienen, Hohenesch 40

Preisträger des altonale Kunstpreises 2019 ist Ralf Greulich mit seiner Arbeit im Autohaus Schäfer, Arnoldstraße 1.

Aus der Begründung der Jury:

"Seine persönliche, herzerwärmende gemalte Geschichte an unbeschwerte Kindheitserinnerungen an Oppas Tankstelle in Höxter, wo die Welt noch in Ordnung war, weil der Gasolin-Werbeslogan „Nimm Dir Zeit und nicht das Leben“ dort mit Leben gefüllt worden ist, hat seine passgenaue neue Heimat im Inhaber- und mit Herz und Leidenschaft betriebenen Autohaus Schäfer, Arnoldstraße 1, gefunden.

Die Malerei in Öl mit Acryl- und Acryl-Lackuntermalungen hängt dort so passgenau, selbstverständlich und beiläufig zentral, als hinge sie dort schon immer. Das Thema Reichtum erschließt sich sofort, denn der wahre Schatz eines jeden Lebens sind wohl doch persönliche Erinnerungen. Bei gleichzeitiger Mahnung an zu viel Tempo im Leben heute. Das Bild, der wohlgeformte Retro-Schwung des 50-er Jahre Tankstellenschaufensters und die gelungene Integration von Kunst und Alltag wirken auf wundersame Weise stimmig, humorvoll und - entschleunigend."

Der 2. Preis,mit 500 € dotiert, ging an:
Jasmin Hantl im Schmuckatelier Goldene Zeiten.

Den 3. Preis, ebenfalls mit 500 € dotiert, erhielt:
Bernhard Schwank in der Victoria Apotheke.

Lobend erwähnt wurden Claudia Urlaß, bei Klavier Rüther und Yukari Kosakai, bei Hairdresser Kevin Murphy.

Die Jury: Inga Wellmann, Kulturbehörde Hamburg, Angela Holzhauer (Galeristin), Mike Schäfer (Künstler und Szenograph), Sylvia Schultes (Künstlerin/ FRISE) sowie als Gastjuror der Vorjahrespreisträger Stefan Klein.

Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung des Wettbewerbs bei der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der IG Große Bergstraße.

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