Die Taufe steht an: Welche Informationen brauchen Gäste?

Die Taufe ist die erste große Feier im Leben eines Kindes

Die Taufe steht an: Welche Informationen brauchen Gäste?

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Die Geburt eines Kindes ist für Eltern einer der schönsten Momente des Lebens. Für viele grenzen Schwangerschaft und Geburt an ein Wunder. Umso wichtiger ist es für Eltern, den neuen Erdenbürger gebührend zu feiern. Was wäre da naheliegender als die Taufe? Egal ob evangelische oder katholische Zeremonie, die meisten Taufen sind mit einer Feier verbunden. In der Vorbereitung geht es für die Eltern häufig um die Gäste. Doch welche Informationen sind für die Gäste besonders relevant und wie werden diese geschickt verpackt?

Einladungen helfen, alle Informationen zusammenzufassen

Wer eine Feier plant, lädt seine Gäste ein. Je nach Anlass sind die Einladungen förmlicher oder lässiger formuliert. Eine Hochzeit wäre ohne Save-the-date-Ankündigungen und kreativ gestaltete Einladungen beispielsweise undenkbar. Eine Taufe ist weniger pompös als eine Hochzeit, was nicht bedeutet, dass die Einladungen nicht wichtig sind. Eltern können die Einladungskarten selbst basteln, hier helfen gern größere Geschwister mit. Es gehört zu dem großen Projekt, Kinder auf das jüngere Geschwisterkind umfassend vorzubereiten, dazu.

Wer wenig Zeit hat oder nicht so bastelbegabt ist, kann die Gestaltung der Einladungskarten in professionelle Hände legen. Anbieter wie der Online Shop des Berliner Unternehmens Planet Cards bieten zahlreiche Designs für Taufeinladungen, sowie eine Vielzahl anderer Karten an. Die Eltern können dort die Taufeinladungen individuell gestalten und sie sogar mit einem Foto des Neugeborenen ausstatten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Lieferung erfolgt frei Haus, sodass den Eltern mehr Zeit für die anderen Vorbereitungen der Taufe bleibt.

In den Einladungen ist Platz für alle relevanten Informationen.

Die wichtigsten Eckdaten für alle Gäste

Zunächst müssen Taufgäste die wichtigsten Daten bekommen. Dazu gehören:

• An welchem Datum findet die Taufe statt?
• Um wie viel Uhr startet der Taufgottesdienst?
• Wie lautet die Adresse der Kirche?
• Wie lautet die Adresse, an der die anschließende Feier stattfindet?
• Bis wann wünschen die Eltern Rückmeldungen?

So wissen alle Gäste, wann sie am Tag der Taufe anreisen müssen. Eine Wegbeschreibung oder einige Informationen zu Parkmöglichkeiten sind häufig hilfreich. Dies gilt vor allem, wenn Gäste von weiter her anreisen.

Teilhabe an der Taufe

Für die Eltern ist es oft wichtig, dass einige Gäste etwas zur Taufe des Kindes beitragen. Es gibt verschiedene Aufgaben, die von den Taufgästen übernommen werden können. Wichtig ist eine genaue Absprache, damit am Tag der Taufe alles reibungslos abläuft. Die erste Anlaufstelle sind die Taufpaten. Im katholischen Glauben muss der Pate katholisch sein. Evangelische Christen sind zwar als sogenannte Taufzeugen zugelassen – dies gilt allerdings nur, wenn der Taufpate katholisch ist. Die Taufpaten übernehmen im Gottesdienst wichtige Rollen: So halten sie beispielsweise die Taufkerze und schenken den Taufschmuck, häufig eine Kette mit christlichen Symbolen. Sie können zudem das Vortragen der Fürbitten übernehmen oder eine Lesung halten. Das zeigt, wie wichtig die Paten auch in den folgenden Jahren für den Täufling sein werden.

Neben den Paten können andere Freunde und Verwandte dabei helfen, dass die Feier ein wunderschönes Ereignis wird. War es früher üblich, dass die Tauffeier bei den Eltern zu Hause stattfand, feiern heutzutage immer mehr Familien in Gaststätten oder Restaurants. So haben die frisch gebackenen Eltern weniger Aufwand und können den Tag mit ihren Gästen genießen. Viele Gaststätten stellen ein Buffet oder Mittagessen sowie Getränke. Zur Kaffeezeit am Nachmittag müssen die Eltern die Kuchen oft selbst organisieren. Hier kommen backbegabte Angehörige ins Spiel: Sie backen leckere Kuchen für die Gäste. Es können klassische feste Kuchen, Obstkuchen oder Torten sein. Ebenfalls kommen Kuchen in besonderen Formen, die vor allem für die anwesenden Kinder spannend sind, gut an. Wichtig ist, den Bäckerinnen und Bäckern frühzeitig Bescheid zu geben, dass sie etwas backen sollen. Ebenfalls sollten Eltern den Überblick behalten, wer welchen Kuchen backt, damit es nicht am Ende zehn Marmorkuchen gibt.

Der dritte Bereich, in dem Taufgäste helfen können, ist die Dekoration. Girlanden, Servietten, Tischdeko und Luftballons eignen sich hervorragend für die Tauffeier. Eltern sind am Tag vor der Taufe und am Tauftag selbst häufig so beschäftigt mit ihrem Nachwuchs, dass für die Dekoration keine Zeit bleibt. Liebe Freunde helfen deshalb gern. Es ist übrigens nicht nötig, die Taufdekoration ausschließlich in Rosa und Hellblau zu gestalten. Diese klassischen Rollenbilder sind mittlerweile nahezu veraltet. Zur Dekoration eignen sich alle bunten Farben sowie Weiß sehr gut.

Wasser, Fisch und Kreuz gehören zu den klassischen, kirchlichen Symbolen. Sie werden bei einer Taufe auf der Kerze, dem Schmuck und in der Dekoration verwendet.

Wasser, Fisch und Kreuz gehören zu den klassischen, kirchlichen Symbolen. Sie werden bei einer Taufe auf der Kerze, dem Schmuck und in der Dekoration verwendet.

Geschenke, Geschenke

Eine der häufigsten Fragen, die Eltern von Täuflingen gestellt wird, ist die nach den passenden Geschenken. Nicht wenige Eltern wünschen sich Geld, um es für spätere Wünsche des Kindes zu sparen. Dies ist sinnvoll, wenngleich es keine kirchliche Bedeutung hat. Vor allem Taufpaten und Großeltern schenken lieber Dinge, die religiös sind oder eine besondere Bedeutung haben.

Geschenke der Paten
Wie oben bereits erwähnt, schenken Taufpaten oft Schmuckstücke. Die Symbole, die darin eingearbeitet werden, sind vielseitig. Klassische Symbole der Taufe sind Wasser, die Taube, das Kreuz, die Kerze und der Fisch. Da viele Kinder zwei Taufpaten haben, schenkt meist nur einer die obligatorische Taufkette. Für den zweiten Paten eignet sich ein Armband. Wer auf das zweite Schmuckstück verzichtet, kann eine erste Bibel verschenken. Sie begleitet den Täufling durch das Leben.

Geschenke der Großeltern
Die Großeltern schenken meist Dinge, von denen der Täufling in der Zukunft etwas hat. Dazu gehört das erste Kinderbesteck, das gerne graviert sein darf, ebenso wie eine Goldmünze oder Erbstücke der Familie. Armbanduhren sind hier sehr beliebt. Ein Taufbuch, in dem die Eltern die Taufe fotografisch und mit Texten festhalten können, ist ein schönes Erinnerungsstück, an dem der Täufling später viel Freude hat.

Darüber hinaus sind Kleidung, Spielzeuge und Bilderbücher Geschenke, die zur Taufe wie zu Geburtstagen und anderen Anlässen passen. Wichtig für Eltern ist, die Wahl der Geschenke zu koordinieren, damit keine Dinge doppelt geschenkt werden. Zu diesem Zweck ist es inzwischen möglich, in Babyfachmärkten und großen Kaufhäusern sogenannte Tauftische einzurichten. Diese funktionieren als Geschenktisch. Eltern entscheiden, was die Gäste schenken sollen, und diese können die Dinge dann kaufen. Wenn etwas bereits gekauft wurde, kann kein zweiter Gast das Gleiche noch einmal kaufen. Diese Möglichkeit nimmt den Eltern Stress ab. Sie müssen den Gästen nur noch mitteilen, wo sie den Tauftisch finden.

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