So schläft das Baby sicher und geschützt

So schläft das Baby sicher und geschützt

Foto: pixabay.com

Der Schlaf ihres Babys ist für alle Eltern ein sehr wichtiges Thema. Bereits vor der Geburt wenden die meisten von ihnen viel Zeit auf, um das perfekte Kinderzimmer zu planen. Ein hübscher Schrank aus Massivholz, ein Spielteppich im Hamburg Look, eine stilvolle Wandbemalung oder Tapete, vielleicht im Skandi Design und natürlich ein kuscheliger Schlafplatz, fertig ist ein traumhafter gemütlicher Raum, in dem der neue Erdenbürger glücklich aufwachsen kann. Doch wie schläft Baby am sichersten und kann vor dem plötzlichen Kindstod geschützt werden, für den Wissenschaftler immer noch keine endgültige Erklärung gefunden haben? Wir haben Tipps für Babys guten Schlaf.

Stubenwagen, Wiege, Familienbett?

Die meisten Eltern stellen fest, dass ihr Nachwuchs in den ersten Wochen und Monaten sein eigenes Zimmer noch gar nicht benötigt. Das Baby fühlt sich am sichersten in der Nähe seiner Eltern. Es wird getragen und ist immer dabei. Das gilt oft auch für die Schlafphasen, die sich gerade in der ersten Zeit häufig mit Wachphasen abwechseln, in denen das Kleine jedoch meist nur gewickelt und gefüttert wird. Bis zu 18 Stunden schlafen die jüngsten Familienmitglieder, leider jedoch in vielen kleinen Etappen.

Babys schlafen meist in der Nähe ihrer Eltern

Natürlich wollen Eltern sofort hören, wenn das Kind aufwacht und sie braucht. Viele Babys schlafen aus diesem Grund in einer Wiege oder einem Stubenwagen. Beide gibt es mit Rollen, sodass sie bequem von einem Zimmer ins andere geschoben werden können. So kann das Kleine immer gerade da schlafen, wo die Eltern sind. Für die ersten Wochen sind diese Schlafplätze ideal. Gerade die Wiege kann durch ihre sanften Bewegungen das Einschlafen des Kindes erleichtern. Bald schon wird der Stubenwagen jedoch zu klein, das Kinderbett ist aber noch viel zu groß. Dann kann ein kuscheliges Babynest beim Schlafen in einem größeren Bett die nötige Geborgenheit geben, die gerade für Babys so wichtig ist. Man darf nicht vergessen, dass die Kleinen im Bauch der Mutter ganz eng umhüllt waren. Sie brauchen meist viele Wochen, um sich daran zu gewöhnen, dass sie sich frei bewegen können, ohne von etwas begrenzt zu werden. Ein Babynest gibt dem Baby diese gewohnten Grenzen und ist besonders für den Einsatz in einem größeren Kinderbett oder im Elternbett geeignet, das so zu einem Familienbett umgewandelt werden kann.

Für das Familienbett gibt es jedoch wichtige Regeln, die Eltern zu Sicherheit des Kindes beachten sollten.

Schlafen im Familienbett – so wird es sicher

Das Familienbett ist in den letzten Jahren richtig in Mode gekommen. Viele Familien genießen es, mit den Kindern gemeinsam im Bett zu schlafen. Vor allem das nächtliche Stillen wird sehr erleichtert, was für das Wohlbefinden aller Familienmitglieder wichtig ist. Kinder fühlen sich sicher und weinen weniger, wenn sie in der Nähe der Eltern sind. Andererseits wurde jedoch festgestellt, dass mit dem Schlafen im Familienbett ein erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod einhergeht. Meist ist das der Fall, wenn einer oder beide Elternteile Raucher sind. Wahrscheinlich hängt es mit dem kalten Rauch zusammen, dessen Schädlichkeit aktuell im Visier der Forscher ist. Raucher sollten also am besten auf das Familienbett verzichten – oder aus gesundheitlichen Gründen mit dem Rauchen aufhören. Es gibt weitere Regeln, die beachtet werden sollten, damit es nicht unbeabsichtigt zu einem Unfall kommt.

1. Das Bett sollte nicht zu schmal sein. Eine Alternative sind Beistellbetten, die direkt mit der elterlichen Matratze verbunden werden.
2. Das Kind muss vor dem Herausfallen geschützt werden. Entweder schiebt man das Bett an die Wand und lässt das Kind auf der gesicherten Seite schlafen, oder man verwendet ein Gitter, das man einstecken kann.
3. Haustiere haben im Familienbett nichts zu suchen.
4. Nach dem Alkoholgenuss sollten Eltern nicht das Bett mit ihren Kindern teilen. Auch durch müde machende Medikamente können sie für das Baby zu einer Gefahr werden. Wenn die Wahrnehmung und Reaktionsfähigkeit eingeschränkt sind, bemerkt man vielleicht nicht rechtzeitig, wenn man das Kind versehentlich erdrückt.
5. In der Nähe des Kindes dürfen sich keine Steckdosen, Kabel oder elektrische Geräte wie Nachttischlampen befinden. Heute ist es noch ein Baby, morgen dreht es sich selbst um und erkundet seine Umgebung.

Schlafen allgemein und unterwegs

Auf ein Kissen und eine Decke können Babys sehr gut verzichten! Viel zu groß ist die Gefahr, dass sie darunter rutschen und keine Luft mehr bekommen. Am sichersten schlafen Babys in einem Schlafsack. Auch Felle, pludrige Kissen oder Plüschtiere im Bett sollten vermieden werden. Für unterwegs bietet sich anfänglich ein Babynest, später dann ein Reisebett an. Wenn man mit dem Baby in den Urlaub fährt, wählt man am besten ein familienfreundliches Hotel. Dort stehen entsprechende Schlafmöbel zur Verfügung. Schläft man bei Freunden, muss wohl oder übel das Reisebett mitgenommen werden. Die Modelle lassen sich jedoch leicht zusammenklappen, bieten aber nur eine dünne Schlafunterlage. Es empfiehlt sich, zusätzlich eine kleine Matratze anzuschaffen.

Was sollten Kinder beim Schlafen anziehen?

Generell gilt: Lieber etwas kühl als zu warm, denn ein Wärmestau im Bett kann zu Problemen mit der Atmung führen. Das Zimmer, in dem das Kind schläft, sollte gut gelüftet werden. Natürlich ist Durchzug ungünstig für das Kind, besonders sein Köpfchen sollte nicht auskühlen. Dennoch sollte beim Schlafen kein Mützchen aufgezogen werden, es sei denn, es ist wirklich sehr kalt. Kinder regulieren ihre Körpertemperatur nämlich über ihren verhältnismäßigen großen Kopf. Weiterhin gilt:

  • Die Halsöffnung des Schlafsacks sollte nicht größer als der Kopf sein, sonst verschwindet das Kind vielleicht darin. Es sollte immer ein passender Schlafsack ausgewählt werden, der für das aktuelle Lebensalter geeignet ist.
  • Eine Decke sollte eher flach als fluffig sein. Sie kann unter die Matratze geschlagen und so befestigt werden.
  • Lieber keine zu warme Kleidung verwenden! Das Kind besser etwas luftig als zu warm angezogen schlafen lassen.
  • Ob dem Baby kalt oder warm ist, lässt sich am besten durch einen prüfenden Griff in den Nacken feststellen. Die Händchen geben keine zuverlässige Auskunft, denn sie sind häufig eher kalt.
  • Bei der Wahl der Materialien rund um das Babybett sollte auf ökologische Qualität geachtet werden. Einheimische Hölzer mit Zertifizierung, gute Matratzen mit Testsiegel und Stoffe, die hohen Biostandards entsprechen, bieten den besten Schutz auch für solche Kinder, die allergiegefährdet sind.

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