Dream a little dream: Jahresempfang am 24. Februar 2014 des Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf

Hilfe in Eppendorf für schwerkranke Kinder und deren Familien

Dream a little dream: Jahresempfang am 24. Februar 2014 des Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf

Foto: McDonald's Kinderhilfe Stiftung. v.l.: Nova Meierhenrich (Schirmherrin des Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf), Carolin Cords (Leiterin Ronald McDonald Haus Hamburg-Eppendorf), Carolin Forte

Seit 15 Jahren ist das Eppendorfer Elternhaus der „McDonalds Kinderhilfe“ Übergangsheimat von sorgengeplagten Eltern. Während ihre schwerkranken Kinder von UKE-Spezialisten in der Klinik behandelt werden, bietet das Haus in der Robert-Koch-Straße den Eltern und Geschwistern die Möglichkeit, ganz nah bei ihren Kindern zu sein. Bundesweit gibt es 17 „Ronald Mc Donald“-Häuser. Im Elternhaus in Eppendorf können bis zu zwölf Familien wohnen. Sie werden von drei hauptamtlichen und 50 ehrenamtlichen Helfern unterstützt.

Dream a little dream: Jahresempfang des Ronald McDonald Haus Hamburg Hamburg-Eppendorf
Mehr als Freunde und Förderer folgten am Montag, 24. Februar 2014 der Einladung des Ronald McDonald Hauses Hamburg-Eppendorf zum traditionellen Jahresempfang.

Unter dem Motto >Dream a little dream< präsentierte Carolin Cords, Leiterin der Einrichtung, einen bunten Rückblick auf die erfüllten Träume des Familienzentrums, in dem im vergangenen Jahr 161 Familien mit schwer kranken Kindern ein Zuhause auf Zeit gefunden haben.

Einer der erfüllten Träume war die abgeschlossene Renovierung der 14 Familienapartments, die bei laufendem Geschäftsbetrieb durchgeführt wurde.

Zum Abschluss präsentierte die bekannte Hamburger Sängerin Carolin Fortenbacher (La Fortenbacher) gemeinsam mit ihrem Mann Sascha Rotermund Songs aus ihrem aktuellen Album "La Kamionka" und sang dann gemeinsam mit allen Gästen ein >Unplugged Träumchen<.
Im Anschluss leitete sie gemeinsam Nova Meierhenrich, der Schirmherrin des Ronald McDonald Hauses, die Spendenaktion >Traumbären< ein, mit der Kinderträume wahr werden sollen.
63 Teddybären-Patenschaften konnten an dem Abend vergeben werden.

Mit nur 30 Euro helfen Spender dabei, dass jedes Kind, das 2014 in das Ronald McDonald Haus kommt, egal ob Patienten- oder Geschwisterkind, einen Teddybären zum Trösten und Knuddeln geschenkt bekommt.

Wer Lust hat eine Patenschaft zu übernehmen, kann sich gerne auch direkt im Ronald McDonald Haus melden:
Email: haus.hamburg@mdk.org.

Promiauflauf beim Jubiläumsfest im Sommer 2012

Bei strahlendem Sonnenschein toben die Kinder über das Gelände und liefern sich Wettkämpfe à la Olympia. Mittendrin Olympioniken wie Boxerin Ina Menzer, Staffelläuferin Inge Bödding und Hockey-Ass Michael Green. Ganz vorne unterstützt auch Schauspielerin und Moderatorin Nova Meierhenrich als Schirmherrin das „Ronald Mc-Donald“-Elternhaus Hamburg. ALSTERKIND sprach mit ihr über ihre tolle Leistung für Kinder.

Was bewegt Sie zu Ihrem starkem sozialen Engagement, vor allem für Kinder?
Meine Eltern haben mich geprägt. Sie sagten: Euch geht’s gut, schaut, wo ihr es für andere besser machen könnt. Schon früh habe ich Jugendfreizeiten begleitet. Das Engagement wuchs und durch meinen Beruf hatte ich auf einmal ein Megaphon in der Hand, das ich gern nutze.

Was hat Sie dazu gebracht gerade Schirmherrin des „Ronald McDonald“-Hauses zu werden?
Als Kind war ich als chronisch Blasen- und Nierenkranke viel im Krankenhaus. Und das lag über 100 Kilometer von unserem zu Hause entfernt. Oft habe ich lange Zeit meine Geschwister nicht gesehen, zum Teil auch meine Eltern nicht, da es keine Möglichkeit für sie gab, dort zu übernachten. Es war eine sehr schwere Zeit für die ganze Familie. Das Konzept des „Ronald McDonald“-Hauses hat daher bei mir offene Türen eingerannt.

Was genau macht das Konzept aus?
Nähe hilft heilen. Schwerkranke Kinder, die oft über Monate in einer Klinik sind, brauchen die Nähe ihrer Familie. Auch für die Eltern und Geschwisterkinder ist es wichtig, bei dem kranken Kind zu sein. Krankenhäuser können die Familie nicht aufnehmen, die ganze Zeit in ein Hotel zu gehen, ist zu teuer. Das „Ronald McDonald“-Haus setzt genau hier an.

Nicht alle haben die Möglichkeit, sich stark zu engagieren. Wie können Hamburger Familien helfen, wenn Zeit und Geld knapp sind?
Eine ehrenamtliche Mitarbeit kostet nichts und hilft schon mit wenigen Stunden. Es reicht z.B. wenn sich jemand findet, der zwischendurch den Rasen mäht oder jemand, der mal einen Kochabend mitorganisiert. Wir haben 50 freiwillige Helfer im „Ronald McDonald“-Haus und freuen uns auf mehr. Zudem haben wir einen Wunschbaum im Flur des Hauses hängen, mit vielen kleinen Wünschen auf Wunschblättern, die wenig kosten. Jeder, der das Haus besucht, darf gerne ein Wunschblatt pflücken, denn die Erfüllung jedes noch so kleinen Wunsches bedeutet viel!

So können auch Sie helfen:

Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit sind herzlich willkommen.

Spendenkonto:
HSH Nord Bank, Konto 111 120 100, BLZ 210 500 00

Infos zu ehrenamtlicher Mitarbeit unter: haus.hamburg@mcdonalds-kinderhilfe.org

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