Fazit der Schulbehörde zur GBS

Elbekind sprach mit Peter Albrecht, Sprecher der Schulbehörde

Fazit der Schulbehörde zur GBS

Foto: Schulbehörde

Wie zufrieden sind Sie mit der Einführung der GBS an Hamburgs Grundschulen?
In Hammburg gibt es an jedem Schulstandort (allgemeinbildende Schulen) ein Bereuungsangebot für Kinder bis zum 14. Lebensjahr. Die GBS-Standorte (von 204 sind es 125) haben alle in kürzester Zeit ein gemeinsames Konzept entwickelt, um der Nachfrage seitens der Eltern nachkommen zu können. Es ist zu begrüßen, dass es einen kostenfreien Nachmittag für jeden gibt, ohne dass eine Begründung und eine Bedarfsprüfung stattfindet. Der„alte“ Kita-Gutschein für die nachmittägliche Schulkindbetreuung wurde mit Beginn der GBS abgeschafft bzw. durch die GBS ersetzt.

Wo sehen Sie noch Verbesserungsmöglichkeiten im Hinblick auf die GBS?
Die qualitative Umsetzung eines Ganztagskonzeptes braucht Zeit, um die geplanten„Bausteine“ eines Ganztags optimal zusammensetzen zu können. Die Schulbehörde (Referat Ganztag) hat in den beiden Schuljahren 2013/14 und 2014/15 die Standorte besucht, um einen persönlichen Eindruck zu bekommen. Jeder Standort hat nach seinen individuellen Gegebenheiten, seinem sozialen Umfeld und im Rahmen der selbstverantworteten Schule intensiv den Ganztag bearbeitet und entsprechende Schritte auf den Weg gebracht. Die Behörde liefert einen organisatorischen Rahmen, der auch flexible Lösungen ermöglicht. Das Ganztagsreferat steht den Standorten für Beratung und Umsetzung zur Verfügung.

Was gefällt Ihnen an Hamburger Grundschulen gut im Gegensatz zu anderen Bundesländern?
Es findet ein regelmäßiger Austausch mit den Referenten für Ganztag aus den Landeskultusministerien statt, der deutlich macht, dass der Vergleich der Bundesländer nur quantitativ erfolgen kann und da ist Hamburg mit dem flächendeckenden Angebot der Schulkindbetreuung führend.

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