Made in Hamburg

Made in Hamburg

7 Bezirke, 104 Stadtteile, 2.500 Brücken, mit einem Durchmesser von 42 km und einer Gesamtfläche von über 755 km2 - Hamburg liegt geographisch so günstig, dass hier schon immer die Welt aus und ein ging. Mit über 90 Konsulaten ist Hamburg nach New York der zweitgrößte Konsularplatz der Welt. Zwischen 1850 und 1934 wanderten mehr als 5 Millionen Menschen über den Hamburger Hafen aus. Für sie war Hamburg buchstäblich das Tor zur Welt. Und diese Stadt hat so viel zu bieten... In unserer neuen Serie „Made in Hamburg" stellen wir interessante Hanseaten und tolle einheimische Produkte vor.

Tarzan ist der Kopf des Ganzen, Karl lässt schnell die Fakten tanzen, Klößchen ist ein guter Typ – Gaby hat den Tarzan lieb... Seit über 35 Jahren sind die „Profis in spé“ nun schon auf Gangster-Jagd und kommen jedem Schwindel auf die Spur. Nur Tarzan heißt mittlerweile Tim. Mit „Der große Coup“ feiert die Kult-Hörspielserie TKKG nun die Jubiläumsfolge

200! Wir waren mit Sascha Draeger (Tim/Tarzan), Tobias Diakow (Karl), Manou Lubowski (Klößchen) und Rhea Harder (Gaby) schon einmal im Tonstudio von Produzentin Heikedine Körting in der Rothenbaumchaussee und haben den „Stimmen“ bei der Arbeit zugeschaut.###

TKKG lebt von den besonderen Charakteren – was habt ihr denn so mit denen gemeinsam?
Sascha Draeger: Ich fahre genauso gern Fahrrad wie Tim. Das hat sich mit den Jahren so entwickelt. Vielleicht hat es auch von der Rolle abgefärbt. Zudem wurmt mich Ungerechtigkeit ähnlich doll wie Tim. Aber das geht sicher vielen Menschen so.
Rhea Harder: Eigentlich habe gar nichts mit Gaby gemeinsam: ich habe keinen Hund, trage keinen Pferdeschwanz und würde niemals „Papi“ sagen. Das ist einfach nicht mehr zeitgemäß.
Manou Lubowski (lacht): Wieso das denn nicht? Meine Tochter nennt mich auch Papi oder Papsi. Wenn sie Papa sagt, ist meist etwas im Argen.
* Rhea Harder:* Na, vielleicht denke ich das ja auch nur... Ich habe doch noch eine Gemeinsamkeit entdeckt: Wir sind beide blond und sehr tierlieb.
Manou Lubowski: Klößchen und ich haben viel gemeinsam: Die Figur – zumindest früher, die große Klappe und die Liebe zur Schokolade und manch anderem...

Das sieht man dir heute gar nicht mehr an...
Manou Lubowski: Nein, Gott sei Dank nicht. Das hat sich in der Pubertät dann geändert. Dann kam die Liebe zu den Frauen statt zur Schokolade.

Seid ihr privat auch so dicke Freunde?
Sascha Draeger: Wir verstehen uns alle schon sehr gut und sind befreundet. Da Manou aber in München lebt und wir anderen hier in Hamburg, können wir uns nicht so oft gemeinsam treffen. Aber wenn wir uns sehen, ist es, als ob wir nie getrennt wären. Wir albern sofort herum und fangen an zu schnacken über Gott und die Welt – als hätten wir uns gerade gestern erst gesehen.

Und, Gaby hat den Tarzan lieb?
Rhea Harder (lacht): Jaaa, und wie!!!!

Eure Stimmen sind unverwechselbar und vielen sehr vertraut...
Rhea Harder: Ich gebe mir Mühe, Gabi anders zu sprechen als ich rede. Das ist vielleicht der Grund, weshalb mich nicht so viele als „Gabi" erkennen und mein Plan, Gabi eine andere Stimmfarbe zu geben, scheint gut zu funktionieren.
Sascha Draeger: Ich werde auch nicht häufig an der Stimme erkannt – eher am Namen. Ich hatte da mal ein Erlebnis bei Ikea, bei dem ich erst an verseckte Kamera dachte: Ich ließ mich von einem Verkäufer gerade beraten, als dieser nach einiger Zeit sagte: „Ich kenne Ihre Stimme irgendwo her..“ Und etwas später dann ganz aufgeregt: „Jetzt weiß ich es! Sie sprechen den Tarzan in TKKG! Stimmt's?"

Welche ist denn eure persönliche Lieblingsfolge?
Rhea Harder: „Nachtwanderung mit Schrecken“. Diese Folge haben wir beim Hamburger Krimifestival als „TKKG"-Autorenlesung damals uraufgeführt. Das war wirklich toll und bleibt unvergesslich.
Manou Lubowski: Zu meiner Lieblingsfolge könnte die 200. Folge werden. Das ist schon eine ganz besondere Doppelfolge.

Die 200. Folge – wie viele kommen denn noch?
Manou Lubowski: Das fragen wir uns auch jedes Jahr wieder. Nein, wir machen das weiter so lange es genug Hörer gibt, die so viel Freude daran haben wie wir.
Sascha Draeger: „Hanni und Nanni“ sind ja deutlich älter als wir – da geht also noch was...

Und jetzt die Frage aller Fragen: Welche ist denn nun die „Millionenstadt“?
Rhea Harder: Das ist ja das große Geheimnis...

...Das wir heute zu lüften versuchen...
Sascha Draeger: Vieles spricht ja für München – auf jeden Fall eine Stadt in Süddeutschland.
Manou Lubowski: Ich denke immer gar nicht an so eine große Stadt wie München – eher an Heidelberg oder Ulm...
Sascha Draeger: Bei der Entwicklung der Serie wollte man bewusst etwas „südlicher“ gehen. Alles, was es damals gab - wie „5 Freunde“ oder „Hanni und Nanni“ - war eher nördlich orientiert. Daher kam TKKG in den Süden.

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