Ein wilder Kerl aus Hamburg

"Die wilden Kerle 6 - Die Legende lebt" (ab 11.02.2016 in den Kinos)

Ein wilder Kerl aus Hamburg

Foto: BVI, SamFilm GmbH, Fotograf: Marc Reimann

Nachwuchsschauspieler Ron Antony Renzenbrink aus Hamburg spielt den Oskar in „Die wilden Kerle 6 – Die Legende lebt“ (ab 11. Februar im Kino). Mit ALSTERKIND spricht er über seine erste Filmrolle, eklige Szenen während des Drehs und natürlich Fußball.

Ron, wie bist du an die Rolle gekommen?
Eine Arbeitskollegin von Mama hat gedacht, dass die Rolle was für mich sein könnte und hat ihr die Ausschreibung  geschickt. Mama hat mich dann da beworben. Ich habe es dann versucht und bin immer weiter gekommen und am Ende hat es dann geklappt.

Wie war es für dich, einen Kinofilm zu drehen?
Es war sehr oft lustig aber manchmal war es auch wirklich anstrengend. Wir haben in Bayern gedreht und wir hatten da einen ganz heißen Sommer. Wir hatten zum Teil Temperaturen von über 40 Grad. Da haben wir ganz schön geschwitzt.

In dem Film spielst du Oskar. Wie würdest du Oskar beschreiben?
Oskar ist der „Wilde Kerle“-Experte. Der kennt sich richtig gut aus. Aber manchmal ist er ganz schön dusselig.

Ist „Oskar“ Ron irgendwie ähnlich?
Eigentlich nicht. Oskar trägt im Film eine Hose mit Hosenträgern. So etwas würde ich niemals anziehen. Aber die Mütze, die er im Film aufhat, auf jeden Fall schon. Die hat mein Freund Michael (Hai Hamburg) sogar  extra für den Film angefertigt.

Hast du während der Dreharbeiten neue Freunde gefunden?
Ich habe mich mit Vico (alias Joshua) sehr gut verstanden. Wir sind auch im Film die besten Freunde. Aber auch mit Mikke (alias Matse) und allen anderen. Mikke konnte ich sogar schon privat treffen, weil er auch aus Hamburg kommt.

Der Schlachtruf der „Wilden Kerle“ lautet: „Alles ist gut, solange du wild bist!“. Bist du auch ein „Wilder Kerl“?
Jaaa!

Gab es auch gefährliche Szenen für dich im Film?
Nein, aber ekelige. Wir mussten in Maden, Kakerlaken und Spinnen reinklettern und dabei ist mir eine Kakerlake ins Haar gekrochen. Die hat sich dann ganz festgeklammert.

Für die „Wilden Kerle“ ist Fußball das Non-Plus-Ultra. Wie wichtig ist Fußball in deinem Leben?
Fußball ist mein absoluter Lieblingssport. Ich spiele seit meinem dritten Lebensjahr im Verein und gehe zwei Mal die Woche zum Training.

Im Film hast du mit deutschen Kinogrößen wie Rufus Beck und den Ochsenknecht-Brüdern gedreht. Wie war es?
Ich kannte sie vorher nicht. Die waren nicht nur nett, sondern auch sehr lustig. Ich fand es total cool mit denen zu drehen. Ich würde gerne mal mit Uwe Ochsenknecht vor der Kamera stehen.

Was sagen deine Eltern, Brüder und Freunde dazu, dass du bei den „Wilden Kerlen“ mitspielst?
Meine Eltern finden es gut und sind stolz auf mich. Meine Freunde finden es ganz cool und möchten sich den Film auch gerne anschauen. Wir wollen mit der ganzen Klasse ins Kino gehen. Na ja und meine Brüder interessiert es eigentlich gar nicht so, dass ich im Film mitspiele. 

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