Interview mit Elyas M`Barek

Interview mit Elyas M`Barek

Elyas M`Barek spricht Paddington und mit ALSTERKIND

„Die Welle“, „Männerherzen“, „Zweiohrküken“, „Teufelskicker“, „Wickie“, „Türkisch für Anfänger“, „Fünf Freunde“, „Fuck ju Göhte“, „Männerhort“ – Elyas M´Barek (32) ist seit 7 Jahren aus den deutschen Kinos nicht mehr wegzudenken und schon gar nicht wegzuschauen. Nun leiht er dem tollpatschigen Knuddelpelz Paddington seine bärige Stimme. In ALSTERKIND packt der Frauenschwarm über seine Kindheit und die knallharte Schulzeit aus…

1. Deine Stimme für diesen bärenstarken Typen – wie war das für dich?
Das war wirklich keine große Sache: Paddington ist von sich aus schon schön, lieb, klug und heldenhaft talentiert – da ist meine Stimme, wenn überhaupt, nur das Tüpfelchen auf dem i.

2. Apropos Held - Wer war dein Held in der Kinderzeit?
Benjamin Blümchen.

3. Paddington kommt aus dem fernen Peru in die Großstadt London – ein langer, beschwerlicher Weg... Was war dein schwierigster Weg im Leben?
Von so weit her komme ich ja nicht. Ich bin in Deutschland geboren und lebe auch hier... Aber die Schulzeit war für mich schon ein langer Kampf. Ich träume heute noch davon, wie es ist, Hausaufgaben oder eine bevorstehende Klassenarbeit zu vergessen oder in Mathe eine 6 nach Hause zu bringen... Und dann bin ich echt froh, dass das vorbei ist!

4. Paddington bringt wieder Glück in den Alltag seiner neuen Familie – Was ist deine glücklichste Kindheitserinnerung?
Da kann ich jetzt gar nichts Bestimmtes nennen, da ich rundherum eine sehr schöne Kindheit hatte.

5. Wo und wie bist du bis heute immer Kind geblieben?
Ich kann mich freuen wie ein Kind – und das über kleine Dinge im Leben: über Sonnenschein, über gutes Essen oder eine nette Begegnung...

6. Die große Schwester in Paddingtons neuer Familie kämpft mit Pubertätsproblemen – alles ist ihr peinlich... Siehst du Parallelen zu deiner Pubertät?
In der Pubertät lösen sich die Kinder von den Eltern, es ist der Übergang von der Kindheit zum Erwachsensein. Wie die Kids diese Phase erleben, hängt vor allem von ihrer Familie ab. Sie fühlen sich nicht mehr als Kind, aber auch noch nicht als Erwachsener. Für die Eltern ist es nun Zeit, loszulassen und das Kind neu wahrzunehmen... Und das kann schon manchmal peinlich sein...

7.  Wenn du an deine Erziehung denkst, worauf haben deine Eltern stets Wert gelegt?
Auf Höflichkeit und darauf, dass meine Fingernägel immer geschnitten waren.

8. Du bist ein sehr erfolgreicher Schauspieler und auch Vorbild vieler Kids. Wie empfindest du das?
So eine Vorbildfunktion ist ja bei den Kids sehr wechselhaft: Heute bin ich total angesagt und morgen sind es schon wieder die Jungs von „One Direction“. Zudem sehe ich mich selbst nicht als Vorbild, versuche aber trotzdem, mir im Moment so wenig Fehltritte wie möglich zu erlauben... Also Hände weg von Alkohol und anderen Drogen... (lacht)

9. Weihnachten steht vor der Tür. Wie feierst du und was steht ganz oben auf deiner Wunschliste?
Ich feiere ganz traditionell mit meiner Familie, einem Weihnachtsbaum und gutem Essen. Meine Wünsche kann ich mir mittlerweile selbst erfüllen – daher gibt es keine Wunschliste mehr.

Infos zum Film finden Sie hier
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