Der Eltern-Kind-Deal

Feste Regeln für die Familie

Der Eltern-Kind-Deal

„Nur noch fünf Minuten…!" - spätestens wenn es darum geht, dass der Computer oder die Spielekonsole ausgeschalten werden soll, beginnen oft die Grundsatzdiskussionen zwischen Eltern und Kind. Um den Internet- und Spielekonsum der Kinder vernünftig zu dosieren, hilft ein Mediennutzungsvertrag. Ein solcher wurde von „klicksafe" und „Internet-ABC" entwickelt, 2015 sogar mir dem „Pädi Medienpreis" in der Kategorie „Sonderpreis für Familienangebote" ausgezeichnet und erhielt damit das Prädikat „Pädagogisch wertvoll".

Gemeinsam aufgestellte Regeln zeigen, was erlaubt ist und was nicht: Welche Internetseiten dürfen besucht werden? Wie gehe ich mit meinen persönlichen Daten um oder wie verhalte ich mich bei Cybermobbing? Für diese und weitere Fragen stehen zahlreiche, individuell anpassbare Regelvorgaben für Kinder bis zwölf und über zwölf Jahre bereit.
Der Mediennutzungsvertrag kann unter www.mediennutzungsvertrag.de runtergeladen werden.

So funktioniert der Mediennutzungsvertrag

Mit dem Online-Tool lassen sich ganz leicht verschiedene Vereinbarungen zur Nutzung von Internet, Fernseher und Co. zusammenstellen. Damit Eltern mit gutem Beispiel vorangehen, gibt es auch passende Elternregeln. Das Layout kann aus verschiedenen Vorlagen ausgesucht werden und ist immer kindgerecht gestaltet. Fehlt die gewünschte Regel, kann man die Vorlagen anpassen oder ganz neue Vertragspunkte erstellen. Den erstellten Vertrag kann man speichern und durch einen generierten Code jederzeit aufrufen und erneut bearbeiten, falls sich eine Regel als veraltet erweist.

Prominente Unterstützung

Der Fernsehmoderator Ralph Caspers – bekannt aus den WDR-Kindersendungen „Die Sendung mit der Maus“ und „Wissen macht AH!“ – unterstützt den Mediennutzungsvertrag und ist, als dreifacher Vater, auch privat großer Fan des prämierten Online-Tools. „Mit Verträgen kann man nicht früh genug anfangen“, sagt Ralph Caspers. „Mit dem Mediennutzungsvertrag regeln Eltern und Kinder einen wichtigen Teil ihres Familienlebens.“

Sicher durchs Netz – worauf Eltern bei der Internetnutzung achten sollten

Checkliste

Standort des PCs
Der Computer sollte nicht im Kinderzimmer stehen. Der Standort im allgemeinen Wohnbereich beispielsweise ermöglicht den Eltern die Internetnutzung jederzeit begleiten zu können.

Eingeschränktes Benutzerkonto
Je nach Alter des Kindes können Sie bestimmte Schutzeinstellungen am PC vornehmen. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit eine kindgerechte Startseite einzurichten oder bestimmte Seiten zu blockieren.

Ständiger Austausch
Reden Sie mit Ihrem Kind über die Internetnutzung! Kein Filterprogramm bietet hundertprozentige Sicherheit, dass Kinder nicht mit problematischen Inhalten konfrontiert werden.

Interesse zeigen
Welche Seiten besucht Ihr Kind im Internet am liebsten? Was sind die Lieblings-Apps? Interesse an der Internetnutzung des Kindes zu zeigen, schafft Vertrauen und ermöglicht Gespräche.

Datenschutz
Wie öffentlich ist Ihr Kind im Internet? Gemeinsam sollten Regeln und Grenzen aufgestellt werden, wonach z.B. auch die Einstellungen der Privatsphäre in sozialen Netzwerken überprüft werden sollten.

Urheber- und Persönlichkeitsrechte
Fotos posten, Musik oder Filme runterladen – das geht nur mit Erlaubnis der Rechteinhaber. Erklären Sie Ihrem Kind, dass das kein Kavaliersdelikt ist.

Werbung
Ist Ihr Kind in der Lage Werbung im Netz oder in Apps als solche zu erkennen? Sprechen Sie über das Thema und setzen Sie sich gemeinsam kritisch damit auseinander.

Klare Regeln
Gibt es klare Regeln zur Internetnutzung? Zum Beispiel wann und wie lange gesurft werden darf? Ein Mediennutzungsvertrag kann helfen!

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