Ein Jahr in Amerika

Deshalb ist die Zeit in den USA für Schüler und Studenten so wertvoll

Ein Jahr in Amerika

@ lc3105 (CCO-Lizenz) / pixabay.com

Das Lernen ist längst international geworden. In vielen Grundschulen steht schon in der ersten Klasse ein wenig Englisch auf dem Lehrplan. Damit sollen unsere Kinder von Anfang an gut gerüstet werden für den immer globaler werdenden Bildungs- und Arbeitsmarkt.

Auch das Projekt Bilingualer Unterricht an Grundschulen und weiterführenden Schulen wird vielerorts mit Interesse verfolgt. Hier ist regional der Phorms Campus Hamburg federführend und unterstützt durch speziell geschultes Fachpersonal dabei, dass Kinder bereits im Krippenalter auf Deutsch und Englisch pädagogisch betreut werden.

Mit dem Fortschreiten des Bildungsweges werden Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger. Verschiedene Ausbildungs- und Studiengänge setzen sogar einen längeren Auslandsaufenthalt voraus, der entweder schon vor Beginn der Ausbildung oder des Studiums oder als Teil davon absolviert werden kann. So stellt sich für die meisten jungen Menschen früher oder später die Frage, ob eine längere Zeit in einem anderen Land ihrer Entwicklung und ihrem Lebenslauf guttut. In den meisten Fällen lässt sich diese Frage eindeutig mit Ja beantworten. Ein längerer Aufenthalt im Ausland kann nicht nur Fremdsprachenkenntnisse fördern, sondern auch in vielen anderen Bereichen den Horizont erweitern und wichtige Impulse für die Zukunft geben.

Amerika bleibt die erste Wahl für Auslandssemester und Co.

Wenn Schüler, Auszubildende und Studenten sich für einen Aufenthalt im Ausland interessieren, steht ihnen die Welt offen. Häufig fällt die Wahl auf ein Land, in dem Englisch eine der wichtigsten Verkehrssprachen ist. Englischkenntnisse muss jeder Schüler spätestens auf der weiterführenden Schule erwerben, und damit ist für den Auslandsaufenthalt bereits ein Grundstock gelegt, der die Verständigung erleichtert.

Auch wenn im europäischen Raum viele Reiseziele mit englischsprachigem Hintergrund zur Verfügung stehen, zieht es junge Menschen etwas weiter in die Welt hinaus. Die USA sind eines der beliebtesten Reiseländer für längere Auslandsaufenthalte. Im „Melting Pot“ der Welt treffen sich Schüler, Auszubildende und Studenten aus aller Welt, um ihren Horizont zu erweitern, neue Eindrücke zu sammeln und wertvolle Weichen für ihre berufliche und private Zukunft zu stellen.

So profitieren junge Menschen von einem Auslandsjahr

Wer sich für einen Auslandsaufenthalt in den USA interessiert, sollte mehr als nur ein paar Wochen einplanen. Ein Auslandssemester sollte drin sein, besser noch ein ganzes Jahr, denn dann bleibt genügend Zeit, um neben ausbildungsrelevanten Inhalten auch Land und Leute intensiv zu studieren.

Amerika ist ein gastfreundliches Land. Hier kommen Kulturen aus der ganzen Welt zusammen. Auch junge Menschen, die einen Auslandsaufenthalt absolvieren möchten, sind hier immer herzlich willkommen. Es gibt in den USA eine Vielzahl an Gastfamilien, die gerne einen Schüler oder Studenten bei sich aufnehmen, vielleicht sogar im Austausch gegen einen Platz in der Gastfamilie in Deutschland. Studenten haben außerdem die Möglichkeit, ihr Auslandsjahr an einem der hochkarätigen Internate der amerikanischen Hochschulen zu absolvieren. Hier liegt der Fokus vor allem auf Bildungsinhalten und dem Zusammentreffen mit jungen Menschen in einer ähnlichen Lebensphase.

Ein längerfristiger Aufenthalt im Ausland hat mehr zu bieten als gute Fremdsprachenkenntnisse. Er gibt die Möglichkeit, sich von festgefahrenen Denkmustern und Lebensentwürfen zu trennen und einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Junge Menschen, die sich die Zeit im Ausland gegönnt haben, kommen meist mit deutlich gefestigten Vorstellungen von ihrer eigenen beruflichen Zukunft zurück und können wichtige anstehende Entscheidungen in diesem Bereich deutlich reflektierter treffen.

Außerdem vermittelt ein Auslandsaufenthalt wichtige interkulturelle Kompetenzen, die inzwischen zu den gefragtesten Softskills auf dem internationalen Arbeitsmarkt gehören. Wer in seinem Lebenslauf einen längeren Auslandsaufenthalt vermerken kann, verschafft sich damit also enorme Vorteile im Berufsleben und möglicherweise ganz neue Möglichkeiten für Quereinstiege in unterschiedlichsten Bereichen. Ein Auslandsjahr in Amerika ist besonders gut geeignet, um interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, denn das Land hat eine weltweit unerreichte Vielfalt an unterschiedlichen Kulturen zu bieten, die vor allem für junge Menschen auf der Suche nach ihrem individuellen Weg eine große Bereicherung darstellen können.

Und nicht zuletzt bietet eine längere Zeit im Ausland und fern von gewohnten Lebensumständen ein enormes Entwicklungspotenzial für die eigene Persönlichkeit. Junge Menschen lernen, Kontakte zu knüpfen, sich in ein neues Umfeld einzufinden und ihren eigenen Platz darin zu finden und zu behaupten. All das sind wichtige Fähigkeiten, die den weiteren Lebensweg ebnen können.

Warum ausgerechnet Amerika? Das haben die USA im Auslandsjahr zu bieten

Junge Menschen, die gerade dabei sind, ihren Weg zu finden und selbst die Weichen für ihre Zukunft zu stellen, zieht es häufig in die große weite Welt hinaus. Sie möchten ihren Horizont erweitern und mit eigenen Augen sehen, welche Möglichkeiten auf sie warten. Ein Auslandsjahr wird deshalb besonders interessant, wenn es weit weg aus dem gewohnten Umfeld führt. Amerika als sprichwörtliches Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat mit seinem „American Way of Life“ seit jeher eine große Anziehungskraft auf junge Menschen ausgeübt.

Abgesehen von der Faszination, die die größte Wirtschaftsmacht der Welt ausübt, gibt es aber auch ganz konkrete Vorteile, die Amerika zu einer hervorragenden Wahl für einen längeren Auslandsaufenthalt machen:

1. Die USA sind nicht nur im sprichwörtlichen Sinne ein Schmelztiger unzähliger Kulturen. Hier können junge Menschen nicht nur den American Way of Life kennenlernen, sondern auch Kontakt zu vielen anderen Kulturen knüpfen und inspirierende Menschen und Lebenswege kennenlernen.

2. In den USA wird Bildung großgeschrieben. Es gibt eine riesige Auswahl hervorragender Bildungseinrichtungen und Universitäten, die ein sehr breit gefächertes Bildungsangebot präsentieren. Hier stehen Schülern, Auszubildenden und Studenten wirklich alle Wege offen.

3. Amerika ist ein stabiles und sicheres Land. Auch wenn immer wieder unschöne Schlagzeilen auftauchen, herrscht in weiten Gebieten eine erfreulich niedrige Kriminalitätsrate und auch die Gesundheitsversorgung in den USA ist hervorragend.

4. Ein Auslandsaufenthalt in Amerika macht sich hervorragend im Lebenslauf. Wer an einer der renommierten Bildungseinrichtungen auch noch das eine oder andere Zertifikat erwerben kann, bringt seinen Bildungs- und Berufsweg damit ganz weit nach vorne.

5. Es gibt eine große Vielfalt an Partnerprogrammen, die einen Auslandsaufenthalt in den USA zu Bildungszwecken unterstützen. Es gibt also umfangreiche organisatorische Hilfestellungen für junge Menschen, die das Abenteuer Amerika wagen möchten.

Der Deutsche Bundestag unterstützt Auslandsreisen zu Bildungszwecken

Aufgrund der Bedeutung der USA als internationaler Wirtschaftsstandort hat der Deutsche Bundestag ein Partnerprogramm ins Leben gerufen, das die Finanzierung von Auslandsaufenthalten in Amerika erleichtern soll. Das so genannte Parlamentarische Patenschafts-Programm (PPP) vergibt seit 1983 Stipendien an Schüler, Studenten und junge Berufstätige, die ein Auslandsjahr in den USA verbringen möchten.

Das PPP ist ein Gemeinschaftsprojekt des Deutschen Bundestages und des US-Congress, was bedeutet, dass für jeden jungen Deutschen, der ein Jahr in Amerika verbringt einem amerikanischen Schüler, Studenten oder jungen Berufstätigen ein Platz in einer deutschen Gastfamilie zur Verfügung gestellt wird.

Die Bewerbungsfristen für ein Stipendium im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programmes beginnen meist im Mai des Vorjahres. Die begehrten Plätze sind begrenzt.

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