Interessante Weihnachts-Wahrheiten

Interessante Weihnachts-Wahrheiten

Vieles gehört für uns zu Weihnachten wie selbstverständlich dazu. Aber woher kommen eigentlich diese ganzen Traditionen? Wir haben uns schlau gemacht ...

Woher stammt der Adventskalender?

Die ursprüngliche Idee vor 150 Jahren war, sich mit 24 Bildchen auf die Weihnachtsgeschichte vorzubereiten. Bereits vor dem ersten Bildkalender gab es andere weihnachtliche Zählhilfen, z.B. Kreidestriche als Himmelsleiter. Der heutige Adventskalender geht vermutlich auf einen evangelischen Pfarrer zurück, der hinter 24 Türchen Bilder aus biblischen Geschichten versteckte. Seit den 1950er-Jahren gibt es den Schokoladenkalender.

Wer ist der Nikolaus?

Angeblich ist der Mann, der unseren Kindern am 6.12. die Stiefel füllt, Nikolaus von Myra, ein Bischof aus dem 4. Jahrhundert und Schutzpatron vieler Kinder. Er starb am 6.12.343. Ihm wird nachgesagt, er habe sich immer sehr um die Armen und besonders die Kinder gekümmert und ihnen nachts heimlich Geschenke gebracht. Unter anderem soll er Geld in den Kamin von Bedürftigen geworfen haben, das direkt in ihren, zum Trocknen aufgehängten Socken landete.

Woher kommt der Weihnachtsmann?

Weißer Rauschebart, rotes Gewand und ein prall gefüllter Geschenkesack. Sein Aussehen und seine Funktion gehen zurück auf das bischöfliche Aussehen des heiligen Nikolaus. Aus dem heiligen Nikolaus entstand in den USA im Laufe der Zeit „Santa Claus“. Vor allem dort wurde auch das heutige Bild von ihm geprägt. Außerdem bekam der Weihnachtsmann eine „Heimat“: den Nordpol. Dank vieler Filme und der Werbung von „Coca Cola“ wurde der Weihnachtsmann bald auch in Deutschland bekannt. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts macht so der Weihnachtsmann unserem eigentlichen Weihnachtsboten, dem Christkind, Konkurrenz.

Wie stehen die Chancen auf weiße Weihnachten?

Auf verschneite Festtage hofft man in Hamburg oft vergebens. Selbst wenn schon vor Weihnachten Schnee gefallen ist, taut der zum Fest meist wieder. Grund ist das „Weihnachtstauwetter“. Die Meteorologen bezeichnen solche Phänomene, zu denen z.B. auch die „Eisheiligen“ gehören, als „Singularitäten“ (Witterungsregelfälle). Schnee zum Fest in Hamburg gibt es laut Statistik nur alle neun Jahre.

Warum gehören Plätzchen zum Fest?

Die Römer brachten ihrem Sonnen- und Lichtgott Mithras zur Wintersonnenwende Brot- und Kuchenopfer dar. Auch bei den Germanen gab es um diese Zeit süßes Gebäck, das die bösen Mächte besänftigen sollte. Im Frühchristentum waren es vor allem die Klöster, die Weihnachtsgebäck verbreiteten. Dabei ging es um mehr als nur ein Naschvergnügen: Die Nonnen und Mönche vermittelten über ihr Gebäck christliche Inhalte, indem sie die Plätzchen mit religiösen Motiven versahen. Über die Jahre entwickelte sich daraus die heutige Plätzchentradition.

Der Adventskranz stammt aus Hamburg!

Der Pädagoge und Theologe Johann Hinrich Wichern erfand 1839 den Adventskranz. Er arbeitete in Hamburg und betreute dort Kinder aus Elendsvierteln. Um ihre Vorfreude auf Weihnachten zu steigern, befestigte er auf einem Wagenrad 19 kleine rote Kerzen für die Werktage und vier große weiße Kerzen für die Sonntage. Dieses Rad wurde als Leuchter im Betsaal aufgehängt. Daraus entwickelte sich der Adventskranz unserer Zeit.

Wofür stehen die traditionellen Weihnachtsfarben?

Grün, Rot und Gold stehen für Weihnachten. Grün symbolisiert die Hoffnung auf Leben im dunklen Winter. Es ist ein Symbol für die Wiedergeburt, steht für Wachstum und Leben, sprich für die Geburt Jesu. Rot erinnert an das Blut Christi, das er vergossen hat, um die Welt zu erlösen und Gold steht für Licht, Reichtum und Königtum.

Hat der Weihnachtsmann tatsächlich einen Briefkasten?

Jedes Jahr schicken Kinder ihre Weihnachtswünsche per Post an den Weihnachtsmann. Das Weihnachtspostamt Himmelsthür zählt zu den ältesten und größten Weihnachtspost-ämtern in Deutschland. Hier werden die Briefe sogar beantwortet. Ganz wichtig: den Absender nicht vergessen!
WEIHNACHTSPOSTAMT:
An den Weihnachtsmann in Himmelsthür,
31137 Hildesheim

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