Die berühmtesten Freunde der Welt sind zurück...

... auf der großen Leinwand – Ein Rissener glänzt in seiner zweiten Hauptrolle!

Die berühmtesten Freunde der Welt sind zurück...

Foto: Constantin Film Verleih

Vielen ist der Junge mit der Mütze namens Ron Antony Renzenbrink bereits bekannt. Der coole Schüler von der Elbe überzeugte schon in „Die wilden Kerle – die Legende lebt“ auf der Leinwand in einer Hauptrolle. Der 11-Jährige hat offensichtlich Gefallen an der Schauspielerei gefunden. Deshalb zeigt der begabte Sechsklässler jetzt in der Verfilmung des Kinderbuchklassikers von Enid Blyton „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier” erneut sein Können. Ron spielt den cleveren und tollpatschigen Dick. In ELBEKIND erzählt der Fußballfan von den Dreharbeiten, seiner Rolle und schwierigen Szenen.

Ab dem 15. März bist du im Kinofilm „Fünf Freunde und das Tal der Dinosaurier” als Dick zu sehen. Was ist Dick für ein Typ?
Dick ist ein Klugscheißer und wird von den anderen nicht immer ernst genommen. Außerdem ist er auf seine Art sehr komisch.

Hat er Ähnlichkeiten mit dir?
Nö. Ich habe zwar gute Noten in der Schule, bin jetzt aber nicht unbedingt der Oberschlaue.

Wie lange warst du für die Dreharbeiten von zu Hause weg und was hat die Schule dazu gesagt?
Wir waren insgesamt acht Wochen unterwegs, vier Wochen davon in der Schulzeit. Aber meine Lehrer haben mir zum Glück keine Steine in den Weg gelegt. Einzige Bedingung: Ich musste den Stoff nacharbeiten.

Hattest du kein Heimweh?
Nein, eigentlich gar nicht.

Die Fünf Freunde schlittern in ein aufregendes Dinosaurier-Abenteuer. Welche Szene fandst du am besten und welche fiel dir besonders schwer?
Am meisten Spaß hatte ich, als ich über einen Teppich stolpern musste. Schwierig war eine Szene in der Dino-Höhle. Weil Dick so ein Klugscheißer ist, weiß er unheimlich viel über Dinosaurier zu sagen. Entsprechend kompliziert war auch mein Text (lacht).

Im Film spielst du an der Seite bekannter Schauspieler wie Peter Prager, Milan Peschel, Dirk Borchardt, Jürgen Tarrach ... Wie war das für dich? Konntest du von ihnen lernen?
Ich kannte nur Jacob Matschenz aus dem Film „Die Vorstadtkrokodile”. Mit ihm hatten wir Kinder auch die meisten Szenen. Er hat uns häufig Tipps gegeben. Außerdem hat er absichtlich leise gesprochen, damit wir ihm besser zuhören (lacht). Und Dirk Borchardt war früher auch Stuntman und hat mir in den Drehpausen Tricks gezeigt, z.B. wie man einen Radschlag ohne Hände macht.

Kannst du beschreiben, wie so ein Drehtag aussieht?
Morgens zum Set, danach in die Maske. Bevor es richtig losging, haben wir die Szenen mehrfach geprobt. Meistens dreht man an einer Szene mindestens zwei Stunden, da verschiedene Kameraeinstellungen notwendig sind. Und natürlich gibt es auch mal Texthänger. Am Abend sind wir dann erstmal alle ins Schwimmbad gesprungen. Vorm Schlafengehen haben wir uns oft nochmal zum Textlernen getroffen.

Wie habt ihr Kinder euch untereinander verstanden?
Meistens sehr gut. Mit Allegra – die George spielt - habe ich manchmal gestritten, weil wir beide recht dickköpfig sind. Aber zum Glück haben wir uns schnell wieder vertragen.

Apropos Allegra - Sie stand mit ihrem Geigenspiel im Dezember im Finale von „Das Supertalent” und ist zweite geworden. Ward ihr dabei?
Wir hatten eigentlich geplant, beim Finale im Publikum zu sitzen, doch leider geht das erst ab 14 Jahre. Dafür habe ich dann am Bildschirm mitgefiebert und fleißig für sie angerufen.

Wie fühlt es sich an, wenn du dich auf der Leinwand siehst?
Komisch. Ich mag es nicht so gerne. Ich denke dann immer, warum hast du das so gemacht und nicht so ...

Was erwartet die Zuschauer, wenn sie sich den Film ansehen?
Ich würde sagen den besten Kinderfilm 2018. Spaß! Nein, na ja doch, sie sehen einen sehr lustigen und spannenden Film.

Der Filmstar auf vier Pfoten

Während die Kinder in „Fünf Freunde“ alle neu besetzt wurden, weil ihre Vorgänger den Rollen entwachsen sind, ist Bobby alias Timmy, der Hund, bereits zum dritten Mal in der beliebten Kinoreihe zu sehen.

Der Australian Shepard ist kein gewöhnlicher Hund. Für den Film musste er Dinge können, die in keiner Hundeschule gelehrt werden. Marco Heyse ist seit 20 Jahren Filmtiertrainer und weiß genau, worauf es bei Dreharbeiten mit Tieren ankommt. Bobby ist eines von insgesamt 150 Tieren, die mit ihm und seiner fünfköpfigen Familie auf einem 20.000 qm großen Gelände in Buchholz in der Nordheide leben. Um einen Hund wie Bobby fit für Dreharbeiten zu machen, braucht der 45-Jährige vier bis acht Wochen. Und könnte jeder Hund wie Bobby für einen Film dressiert werden? „Nein”, sagt Tiertrainer Marco, „für Faulpelze und besonders ängstliche Tiere ist der Job nichts, denn am Set geht es nicht immer leise zu.“ Heyse hat mit seinen Tieren wahrscheinlich schon mehr Filme gedreht als manch Schauspieler. Bei jeder Hunde-Szene ist auch er im Einsatz und gibt Bobby aus dem Off Befehle. Bobby kann sich zum Beispiel auf Kommando schämen. Dann legt er die Tatze über die Schnauze. „Trainiert habe ich das mit ihm, indem ich ihm ein Stück Tesafilm auf die Nase geklebt habe. Wenn ich „Schäm dich!” gesagt habe und er es mit der Tatze abgemacht hat, hat er etwas bekommen”, so Heyse. Auch für einen Hund sind Dreharbeiten ziemlich anstrengend. So muss Heyse dafür sorgen, dass Bobby in den Pausen genügend Ruhe bekommt – auch vor den Kindern.

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