Camping mit Kindern: Was muss mit? Eine Checkliste für einen erholsamen Urlaub

Camping mit Kindern: Was muss mit? Eine Checkliste für einen erholsamen Urlaub

@adobe stock/Camping-waldsee

Ein Campingurlaub mit der ganzen Familie ist ein naturnahes Abenteuer, das Kinder unbedingt einmal erlebt haben sollten. Die Nähe zur Natur, neue Freunde, interessante Ausflüge und vor allem das Wohnen mit der Familie unter besonderen Umständen ist eine Erfahrung, die kein Kind missen sollte. Das Angebot der Campingplätze hat sich im Laufe der Jahre im positiven Sinne verändert: Spielplätze, Animation, eigene Sanitärbereiche, Planschbecken und zahlreiche Aktivitäten stehen auf vielen Anlagen dem Nachwuchs offen. Für die Eltern stellt sich dabei nur noch die Frage: Was muss wirklich mit und wohin fahren wir? Mit folgender Checkliste und passenden Urlaubstipps ist der Campingurlaub überhaupt keine Herausforderung mehr

Planung vor der Reise: Ziele, Routen und Stellplatz reservieren

Wie vor jedem Urlaub stellt sich die Frage, wohin es gehen soll. Campingurlaub in Deutschland ist äußerst populär, aber auch Italien, Frankreich sowie Dänemark und Schweden erweisen sich als kinderfreundliche Gastgeber. Hierzulande sind es die Nord- und Ostsee, die herrlichen Seen in Bayern oder die Mittelgebirge, die eine große Anziehungskraft auf Campingurlauber ausüben. Je nach Wunsch sind es das Meer mit Badespaß, das Gebirge zum Wandern oder Radfahren oder gemütliche Bauernhöfe, die beispielsweise in Frage kommen. Die Campingplätze in Italien haben einen besonders hohen Unterhaltungswert für Familien. Ob am Gardasee, an der Adriaküste oder in der Nähe von Venedig – die Anlagen sind in der Regel sehr groß mit riesigen Poolanlagen, Kinderdisco, mehreren Spielplätzen und umfassender Animation. Hier stehen Action und Spaß im Mittelpunkt. In Frankreich sind es besonders die einzigartigen Küstenregionen, die mit wunderschönen Campingplätzen zu überzeugen wissen. Im Norden die leicht raue Atlantikküste oder im Süden das Mittelmeer – die Küste ist hier besonders reizvoll. Alternativ kommt das Campen am Fluss in Frankreich in Frage, das sich als naturnahe Variante erweist.

Vor dem Reiseantritt gilt es die Route gut zu planen, das heißt mit ausreichend Pausen für die Kids. Kalkuliert werden muss, dass es gerade an typischen Reisetagen immer wieder zu Stau kommen kann. Warum nicht einmal unter der Woche etwas entspannter starten? Empfehlenswert ist es, den Stellplatz für das Wohnmobil, den Wohnwagen oder das Zelt im Vorfeld einer Reise zu reservieren, um bei der Ankunft keine böse Überraschung zu erleben. Auf Pincamp, dem Campingportal des ADAC, gibt es eine große Auswahl an Campingplätzen, auf denen die schönsten Standplätze im Voraus gebucht werden können. Wer ohne eigenes Campingfahrzeug unterwegs ist, hat die Möglichkeit moderne und komfortable Mobilheime, Glampingunterkünfte oder andere Wohneinheiten in Form von Safarizelten, Wohnwagen oder Tipis zu buchen, die ein ganz besonderes Erlebnis im Urlaub versprechen.

Camping mit Kindern: Was muss mit? Eine Checkliste

Vor dem Fahrtantritt müssen Eltern beim Camping mit Kind zwei wesentliche Zeiträume betrachten. Einerseits die Unterhaltung für die Anfahrt beziehungsweise die Rückfahrt und andererseits für die Zeit auf dem Campingplatz.

Camping mit Kindern - eine Checkliste zur Übersicht:

Unterhaltung "on the road" ist ein elementarer Bestandteil einer Reise. Die Lieblingsbücher, Hörbücher inklusive Kopfhörer (damit der Fahrer entspannen kann) und kleinere Spielzeuge zur Unterhaltung sind auf einer Fahrt absolut Gold wert.
Je nach Alter des Kindes muss Spielzeug für den Campingplatz an Bord sein. Vor allem Buddelspielsachen, kleine Autos und aufblasbare Bälle können Langeweile vertreiben. Sind die Kinder etwas älter, lohnen sich vor allem Karten- und Gesellschaftsspiele, die einen hohen Unterhaltungswert haben.

Bei kleineren Kindern sind ein Kinderreisebett, ein Rausfallschutz fürs Wohnmobil, ein Kuscheltier und passende Bücher für die Nacht besonders wichtig.
Ergänzend bei Kleinkindern sind ein Hochstuhl, ein Töpfchen für nächtliche Toilettengänge, ein Wasserkocher und Flaschenwärmer wertvolle Hilfen im Campingalltag.

Nicht unerheblich ist die Kleidung für jedes Wetter. Zudem sollten Eltern einkalkulieren, dass pro Tag möglicherweise mehrere Wäschewechsel vorgenommen werden müssen. Zwar gibt es auf den meisten Campingplätzen eine Waschmaschine, aber großzügiges Planen ist absolut empfehlenswert.

Nahrungsmittel für jedes Kindesalter sollten mit an Bord sein. Die eingeschränkten Koch- und Einkaufsmöglichkeiten auf einigen Plätzen sollte einkalkuliert werden. Dementsprechend ist ein Vorrat an notwendigen, aber auch belohnenden Lebensmitteln ratsam. Auf diese Weise können Lücken überwunden und für gute Laune gesorgt werden. Die Reiseapotheke darf auf keinen Fall vergessen werden. Kleinere Wehwehchen, Kopfschmerzen oder blutende Wunden können mit einer möglichst umfassenden Reiseapotheke schnell versorgt werden. Sonnencreme und Sonnenschutz sollten auch auf keinen Fall fehlen. Neben diesen elementaren Dingen, die auf dem Campingplatz gebraucht werden, gibt es wertvolle Tipps, um den Campingalltag mit Kindern zu erleichtern:

Ein Nachtlicht kann in der ungewohnten Umgebung für mehr ruhige Momente sorgen, schließlich vertreibt es die „Monster“ und verleiht ein Gefühl von Sicherheit. Die oftmals vollkommene Dunkelheit ist für viele Kinder eine neue Erfahrung in der Nacht. Die klassische Taschenlampe oder eine Stirnlampe können bei nächtlichen Ausflügen zur Toilette eine unbezahlbare Unterstützung sein.

Eine isolierte Decke zum Picknicken oder zum Spielen am Abend vor dem Wohnmobil hält die Kälte fern.

Geschirr und Besteck aus Plastik sowie Töpfe aus Aluminium sparen Gewicht und eignen sich optimal für den Campingurlaub mit Kindern, wo auf wackligen Tischen und Stühlen gerne einmal etwas herunterfällt. Ein Mückennetz vor den Fenstern und Türen sowie Insektenspray können Plagegeister fernhalten. Diese vermeintliche „Gefahr“ sollte vor allem im Norden Europas nicht unterschätzt werden.

Kindertransporter/Kinderwagen, die für Outdoor-Ausflüge geeignet sind, haben perfekte Fahreigenschaften für den Strand oder auch Wanderungen. Bei Kleinkindern empfehlenswert, wenn diese nicht die gesamte Zeit getragen werden sollen.

Die Strandmuschel klingt sperrig, erweist sich aber in Ländern mit starker Sonneneinstrahlung als hilfreich. Gerade am Strand eine wertvolle Hilfe, um die Kinder einmal aus der direkten Sonne zu bekommen (Mittagsschlaf/Essen).

Mit dieser kleinen Checkliste und unseren Tipps kann das Camping mit Kindern optimal gestaltet werden. Bei der Suche nach einem passenden Campingplatz sind jene mit Empfehlungen und umfangreicher Ausstattung interessanten Reiseziele. Alternativ sind es Naturcampingplätze und Anlagen direkt am Meer oder einem See, die für Kinder hervorragend geeignet sind.

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